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Broschüre "Heizungsmodernisierung mit Zukunft" 
Individuell heizen mit dezentraler Heizungstechnik: Klimafreundlich, effizient, flexibel, versorgungssicher

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Deutschland wird klimaneutral:

Kommunale Wärmeplanung in Zarrentin 

Für eine belastbare, zukunftsfähige Wärmeplanung fordern wir analog zu Empfehlungen aus der Bundes-/Landespolitik und Leitfäden von Fachorganisationen

  • eine breite Bürgerbeteiligung und öffentliche Transparenz hinsichtlich der Entscheidungen der Gemeinden des Amtes Zarrentin
  • Möglichkeit der fachlichen Einsicht bzw. Einbindung in das Verfahren
  • Nutzung der verfügbaren Basisdaten zu Energieverbräuchen und Gebäuden (bundesweit genutzte Daten der Schornsteinfeger)
  • Nachhaltige, zukunftsfähige und wirtschaftliche Transformationslösungen
  • Ausschluss von Anschluss-, Benutzungszwängen und Verbrennungsverboten (Verhinderung eines marktwirtschaftlichen Wettbewerbs)
  • Für Wirtschaft und Bürger bezahlbare Lösungen
  • Risiken müssen bei den beauftragten Unternehmen verbleiben

Solar- und Windparks, Biogasanlagen, Geothermie und andere erneuerbare Energien können sinnvoll eingesetzt dazu beitragen, Deutschland klimaneutral zu machen. Insbesondere im Gebäudesektor bestehen große Möglichkeiten den Energieverbrauch, die Energiekosten und die Treibhausgasemissionen zu senken. Die BI Zukunft Energie (BZE) unterstützt daher die von der Politik formulierten Klimaziele. Im Sinne des Gemeinwohls – also zum Vorteil von Kommunen, Bürgern und Wirtschaft – müssen die dafür einzusetzenden Transformationsmaßnahmen nachhaltig wirtschaftlich, bezahlbar und frei wählbar sein. Zwänge, Automatismen, Blaupausen und so genannte „Selbstläufer“ helfen dabei nicht. Erst recht nicht, wenn dann marktwirtschaftliche Vergleiche der Systeme von vornherein nicht stattfinden, also der Wettbewerb um optimale Lösungen ausgeschlossen ist. Daher braucht es zur Erreichung der Klimaziele, wie im Gebäude Energie Gesetz (§71 GEG) verankert, alle technisch verfügbaren Optionen, also alle effizienten klimafreundlichen Heizlösungen auf Basis Erneuerbarer Energien. 

Kommunale Wärmeplanung

Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein strategisches Planungsverfahren, das den Städten und Gemeinden im Stile eines Fahrplans aufzeigt, wie man bis 2045 klimaneutrale Wärme erzeugen und nutzen kann. Die Ergebnisse sind rechtlich nicht verbindlich, d. h. Bürger und Unternehmen können ihre Gebäude und Heizungen weiterhin und idealerweise „GEG-konform“ modernisieren und dafür z. B. staatliche Fördermittel nutzen.

Wie im Wärmeplanungsgesetz (WPG) beschrieben, besteht das Verfahren aus einzelnen Phasen. Diese sind beendet, wenn der KWP-Bericht von der Kommunalpolitik verabschiedet ist und durch eine übergeordnete Behörde geprüft wurde. Erst danach beginnen konkrete Schritte wie z. B. Wärmenetzplanungen zur Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen. Der Gesetzgeber empfiehlt, auch im Hinblick auf die spätere öffentliche Akzeptanz der Transformationsmaßnahmen, das regionale Interesse der Bürger per Infoveranstaltungen und das vorhandene fachliche Know-how in so genannten Beteiligungsgruppen einzubinden. Gemeint sind damit neben interessierten Bürgern z. B. Energieversorger, Wohnungsbau, Immobiliengesellschaften, soziale/kirchliche Trägerschaften, Handwerkskammern, Heizungs-/Ofenbau, Schornsteinfeger etc.

Für weitere Informationen: Kommunale Wärmeplanung | GEG

Was bedeutet die KWP im Einzugsbereich des Amtes Zarrentin? Ist sie eher Chance oder Risiko?

Die Bürgerinitiative befürwortet im Rahmen einer geordneten und bürgerfreundlichen KWP wie oben beschrieben den Einsatz nachhaltiger, regenerativer Energien, wenn diese wirtschaftlich, bezahlbar und frei wählbar sind. Bisher gab es noch keinen inhaltlichen Austausch mit dem KWP-Team des Amtes Zarrentin. Anhand der vorliegenden Informationen und ohne Einbindung in das Verfahren gibt es allerdings viele offene Fragen und Klärungsbedarf! 

Download Flugblatt (20.11.2025)

Mitarbeit

Wir bieten daher entsprechende Informationen, Mithilfe und Unterstützung an, um z. B. Informationsveranstaltungen für Bürger und Wirtschaft, Regionalkonferenzen umzusetzen sowie Arbeitsgruppen zu gründen. Wir wollen uns durch aktive Mitarbeit und kritisches Hinterfragen konstruktiv in die KWP einbringen und dadurch im Sinne des Gemeinwohls positiven Einfluss nehmen.

Kontakt

Anregungen, Kritik und Fragen an uns sind durchaus erlaubt und erwünscht. Wir freuen uns über jeden seriösen, ernst gemeinten Hinweis und Beitrag. Ihre Fragen werden wir nach bestem Wissen beantworten. Interessierte Bürger/Mitstreiter sind herzlich willkommen mitzuarbeiten. Hierzu sich einfach unter Kontakt registrieren. 
Kontaktieren Sie uns deshalb gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Unsere Seite wird ständig aktualisiert! Also viel Spaß beim Lesen und Stöbern.

 

Für weitere Informationen: https://bi-zukunft-energie.de   -   https://freie-waerme.de